Brunch ist das neue Frühstück

Brunch ist das neue Frühstück

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Den Tag soll man mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen, so heißt es zumindest im Volksmund. Doch nicht jeder kann direkt nach dem Aufstehen ein vollwertiges Frühstück zu sich nehmen. Eine gute Alternative bietet der Brunch. 

Als Brunch wird die kulinarische Mischung aus Frühstück und Mittagessen bezeichnet. Der Begriff kommt aus dem Englischen und ist die Zusammenfassung aus Breakfast (Frühstück) und Lunch (Mittagessen).

Doch wie gestaltet sich ein Brunch?

Als Darreichungsform für einen Brunch hat sich die Buffetform etabliert. Auch Restaurants bieten einen Brunch entweder in der Form von einem „Einzelbrunch/großes Frühstück“ oder auch als „All you can eat“ an. Letzteres wird als eine Art kalt-warmes Buffet angeboten. Mitunter wird eine Mischung aus süßen und herzhaften, aus kalten und warmen Speisen angerichtet.

 

Ein Brunch in geselliger Runde

Ein Brunch ist ideal für größere Runden im Freundes- und Familienkreis. Aber auch Firmen oder Vereine nutzen die Form des ausgedehnten Frühstücks. Gerade am Wochenende oder an Feiertagen ist die Gelegenheit günstig, dieses späte „Frühstück“ bis in den „frühen Nachmittag“ zu sich zu nehmen. Man sitzt in geselliger Runde zusammen und kann ausgiebig miteinander „schwatzen“ sowie das Essen genießen. Wichtig ist: Ein Brunch beginnt nie vor zehn Uhr morgens. Die beste Zeit, um einen Brunch zu starten, ist gegen 10:30 Uhr und 11:00 Uhr. Das Ende kann gegen 16:00 Uhr geplant werden.

Was kann zu einem Brunch angeboten werden?

Es gibt kaum etwas, das nicht auf dem Brunch Buffet angeboten werden kann. Mitunter bestimmt jedoch die Jahreszeit und der Anlass die Auswahl der Speisen und Getränke. Mitunter sogar die Gäste. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend kann deftige oder leichte Kost den Schwerpunkt bilden. Dabei sollte immer die Vielfältigkeit des Angebotes beachtet werden, damit für jeden Gast das Passende dabei ist. Süßes Brot und Marmelade, Müsli, frisches Obst, Eier mit Speck, warme Suppen, kalte oder warme Braten, ja sogar Kartoffel- oder Nudelaufläufe können angeboten werden. Auch Fingerfood erfreut sich großer Beliebtheit.

Cooked breakfast

 

Die Wahl der Getränke

Auch bei den Getränken ist eine ausgewogene Mischung zu empfehlen. Das Angebot reicht hierbei von Kaffee- und Teespezialitäten über verschiedene (auch frisch gepresste) Säfte bis hin zu Longdrinks mit und ohne Alkohol. Zum Empfang kann Prosecco mit oder ohne Orangensaft getrunken werden. Milchshakes sind bei Kindern besonders beliebt.

Vorbereitung ist alles

Viele Speisen zum Brunch können schon am Vortag vorbereitet werden, dazu gehören unter anderem Suppen, Dips, Gebäck und Desserts. Eine gute Planung ist das A und O. So hat man am „Brunchtag“ weniger Stress und steht nicht die Hälfte der Zeit in der Küche. Daher sollte man auch vorab für ausreichend Geschirr, Gläser und Besteck sorgen. Speisen können am Veranstaltungstag im Eiswasserbad kühl gehalten werden, für warme Speisen eignen sich Warmhaltebecken oder Wärmestrahler oder Platten. Auch Geschirrwärmer kommen infrage. Zur Not lassen sich solche Geräte auch günstig mieten. Von Mikrowellen sollte man jedoch die Finger lassen.

Der Motto-Brunch

Steht ein Brunch unter einem speziellen Motto, ist es eine schöne Idee die Tischdekoration entsprechend anzupassen. Das Motto „italienischer Brunch“ gibt nicht nur zahlreiche Ideen für das Buffet her, sondern bietet auch die Gelegenheit mit passenden Servierten, Geschirr und Tischdekoration ein mediterranes Flair zu zaubern. Bei den Speisen darf zu diesem Motto eine gute Auswahl an Antipasti, Ciabattabrot, Tiramisu, Panna Cotta, Minipizzen, Salami, Käse und Tomaten, nicht fehlen.

Wer es lieber rustikaler mag, kann auch gern auf einen bayerischen Brunch auftischen. Brezeln, Leberkäse, Weißwürste, Obatzter, Sauerkraut und vieles mehr, gehören ebenso dazu, wie eine Maß Bier.

Bevorzugen es die Gäste lieber filigraner und eher süß, empfiehlt sich ein französischer Brunch.