Ernährungs-ABC | Avocado

Ernährungs-ABC | Avocado

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Avocados gehören zu den beliebtesten Newcomern in der europäischen Küche, dabei sind sie schon lange ein Teil der südamerikanischen und asiatischen Küche. Aber was macht die Avocados so beliebt und wie verwendet man sie richtig?

Warum sind Avocados so gesund?

Avocados sind birnenförmige Butterfrüchte. Wie der Name schon erahnen lässt, enthalten sie viel Fett. Es handelt sich jedoch vor allem um gesunde Fette, nämlich ungesättigte Fettsäuren, die unter anderem dazu beitragen, das LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin) zu senken. Diese Fettsäuren erleichtern  die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen, weshalb man Avocados besonders gut in Salaten und Smoothies einsetzen kann.

Außerdem enthalten Avocados viel Betacarotin, das vom Körper zur Bildung von Vitamin A genutzt werden kann. Dieses ist wichtig für die Blutbildung, die Augen und die Haut. Zudem ist das enthaltene Lutein in den Avocados gut für das Sehvermögen.

Wo bekommt man Avocados?

Avocados werden heutzutage weltweit angebaut, zum Beispiel in Südspanien, Israel, Südafrika, Kalifornien, Peru, Chile, Australien und Neuseeland. Die Avocadofrüchte reifen nicht am Baum, sondern können auch ohne zu pflücken auf  den Boden fallen. Aus diesem Grund werden die kultivierten Früchte bereits vor der kompletten Reifung für den Handel marktfertig gepflückt. Erst während des Transports oder auch im Supermarkt reifen die Avocados aus. Zuhause sollten sie bei Zimmertemperatur gelagert werden.  Reif ist die Frucht, wenn sie auf leichten Druck hin nachgibt. Dann kann sie aufgeschnitten und verzehrt werden. Reste können im Kühlschrank gelagert werden.

Achtung: eine aufgeschnittene Avocado reift nicht mehr nach!