Ernährungs-ABC | Kartoffeln

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Die Kartoffel ist wohl einer der beliebtesten Zutaten von vielen Gerichten. Weltweit werden mehr als 300 Millionen Tonnen geerntet und zu Pommes Frites, Kartoffelpüree oder Karfoffelchips verarbeitet. Hierbei gehört die Kartoffel zu den typischen Nachtschattengewächsen. Sie wurde das erste Mal im 16. Jahrhundert von Südamerika nach Europa gebracht. Nun hat die kleine Knolle einen festen Platz auf den Speiseplan der meisten Deutschen. Neben ihrem eindringlichen Geschmack hat die Kartoffel aber auch vielfältige Inhaltsstoffe zu bieten, die gut für den Körper sind.

Die Inhaltsstoffe

Im Grunde besteht die Kartoffel aus 77 % Wasser und ist deswegen für die bewusste Ernährung perfekt. Gerade ihr Stärkegehalt und ihre große Menge an Mineralstoffen und Vitaminen macht die Kartoffel zu einem kalorienarmen Nährstofflieferanten. Kohlehydraten nehmen hierbei den größten Teil ein. Beim Erhitzen wird die Kartoffelstärke freigesetzt und ist für den Körper verdaulich. Auch Eiweiß ist in der Kartoffel enthalten, genauso wie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Eisen oder Phosphor. Der Fettgehalt der Kartoffel liegt unter 0,1 %. Bei den Vitaminen kann die Knolle durch Vitamin C, B1 und B2 punkten, gleichermaßen wie mit B6, Niacin und Pantothensäure. Somit hilft die Kartoffel bei der Stärkung des Immunsystems und reguliert den Stoffwechsel. Ebenso kann sie für gesunder Haut, Haaren und Nägeln sorgen.

Sorten und Lagerung?

Natürlich gibt es viele unterschiedliche Sorten von Kartoffeln. Diese können hell- und dunkelschalig, rund oder oval und fest- oder mehligkochend sein. Bei der Zubereitung lohnt sich deswegen ein Blick auf die Sortenkunde. Jede Sorte hat dabei ihre eigenen Eigenschaften. Auf dem heutigen Markt kann man rund 200 Knollensorten genießen. Beliebte Kartoffelsorten sind Ditta, Cilena, Linda oder auch Welsa. Die Sorten unterscheiden sich in Anbaulage, Bodenbeschaffenheit und klimatischen Einflüssen. Besonders lockerer und abgetrockneter, warmer Boden eignet sich für den Kartoffelanbau. Deswegen sind Sand- oder Lehmböden die perfekte Wahl. Kartoffeln können in dunklen und kühlen Umgebungen leicht einige Wochen gelagert werden. Hierzu eigenen sich besonders Speisekammern oder der Keller. Jedoch sollte auf geringe Luftfeuchtigkeit und keinerlei direkte Kälte geachtet werden. Die ideale Temperatur liegt dabei bei 5 °C. Nach einer Weile treten kleine Dunkelkeime aus. Am Anfang kann man sie noch entfernen. Bei einer zu vorgeschrittenen Keimung sollte man die Kartoffeln nicht mehr verzehren.